Diese Seite wird bereitgestellt von: Max-Planck-Institut für Festkörperforschung
  • Veröffentlicht: 22.07.2015
  • Auf SciViews seit: 14.07.2016
  • Sprache: deutsch
  • Laufzeit:
    0:05:06
Materialforschung

Supersensoren und bessere Computer

Zweidimensionale Schichten aus Kohlenstoffatomen, bekannt als Graphen, haben revolutionäre Eigenschaften.

2010 erhielten zwei Wissenschaftler, Andre Geim und Konstantin Novoselov, den Physiknobelpreis "für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen". Oder, wie das SciShow-Autor Jon Parnell in diesem Video lapidar erklärt: "für das Ablösen von Bleistiftstrichen mit Tesafilm". Mit dieser so simpel erscheinenden Technik war es nämlich möglich, am Ende ein Material herzustellen, das aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen besteht – und faszinierende Eigenschaften besitzt.

Am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Festkörperforschung arbeiten Dutzende von Wissenschaftlern seither daran, mehr über diese Eigenschaften herauszufinden. Graphen leitet Strom besser als Kupfer oder Silizium, und wäre daher ideal, um heutige Computerbauteile zu ersetzen. Es fungiert auch als großartiger Sensor für Biomoleküle, wie sie von Viren und Bakterien erzeugt werden, hilft also, Krankheiten schneller und früher zu erkennen. Und das ist noch längst nicht alles.

Weblinks

Kommentare

#1 sehr gut! weiter so!!!

sehr gut! weiter so!!!

#2 Graphen-Netz?

Wenn Graphen so stabil ist (kann "4" Kg schwere Katze tragen?!?!) und dabei auch noch quasi unsichtbar ist durch 2-dimensionale-Struktur, kann man ein freischwebendes Graphennetz (eingespannt in einem Rahmen) herstellen und zum beispiel eine Kugel hineinlegen?

#3 nur theoretisch

Das mit der Katze war hier mal beschrieben: http://www.scinexx.de/dossier-detail-675-7.html Ich glaub das ist aber nur Theorie. Wenn das Graphen nur eine Atomlage dick ist, lässt sich das kaum ohne Probleme in einen Rahmen einspannen. Und wenn dann die Katze drin liegt, wird das Netz genau an der Rahmenkante instabil

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