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  • Veröffentlicht: 17.11.2014
  • Auf SciViews seit: 13.01.2016
  • Sprache: englisch
  • Laufzeit:
    0:11:19
Mikroskopie

Schluss mit begrenzter Auflösung

Mit moderner Fluoreszenzmikroskopie lassen sich sogar nanometergroße Objekte sichtbar machen.

Was wäre, wenn wir mit einem Mikroskop in lebende Zellen hineinschauen könnten? Und wenn wir dann nicht nur ihre Form sehen, sondern jedes einzelne Detail in ihnen – bis hin zu einzelnen Molekülen? Solche Überlegungen waren für die Wissenschaftler vor 25 Jahren undenkbar. Denn das so genannte Abbe-Limit besagt, dass Lichtmikroskope keine Objekte auflösen können, die kleiner sind als die halbe Wellenlänge des Lichts. Zwar gibt es mittlerweile Elektronenmikroskope, die eine weit höhere Auflösung erzielen – lebende Objekte kann man mit ihnen jedoch nicht abbilden.

Vor einigen Jahren aber gelang es Forschern, das Abbe-Limit zu unterlaufen. Stefan Hell, Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie, war der Wegbereiter dieses wissenschaftlichen Durchbruchs, für den er 2014 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Hier spricht er über die Nanoskopie, die es mittels so genannter STED-Mikroskope zum Beispiel ermöglicht, Interaktionen von Molekülen oder einzelne aktive Synapsen sichtbar zu machen.

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