Diese Seite wird bereitgestellt von: Falling Walls
  • Veröffentlicht: 08.12.2015
  • Auf SciViews seit: 05.02.2016
  • Sprache: englisch
  • Laufzeit:
    0:02:55
Falling Walls Lab 2015

Echtzeiteinblick in die Medikamentenwirkung

Was tun, wenn jeder Patient anders auf eine Therapie reagiert? Ein neuer Chip entschärft das Problem.

Jeder reagiert anders auf Medikamente, sagt Peter Mage von der University of California, Santa Barbara – und stellt ein Verfahren vor, mit dem Ärzte in Echtzeit kontrollieren können, welche Mengen eines Medikaments durch den Blutstrom zirkulieren. Sein Sensorchip misst, "was ein Medikament im Körper bewirkt", sagt Mage und hofft, dass sich die Dosierung von Medikamenten auf diese Weise künftig individuell auf jeden Patienten einstellen lässt – das Ziel ist maximale Wirkung bei geringstmöglichen Nebenwirkungen.

Auch wenn der Anteil eines Medikaments im Blut nur ein kleiner Ausschnitt dessen ist, was die Wirkung eines Medikaments im Körper beschreibt, hat der Ansatz Zukunft. Beim Falling Walls Lab 2015 in San Diego verhalf er seinem Erfinder, der mittlerweile an der Stanford University arbeitet, zum 1. Preis.

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